machina eX – Das Team 2 © machina eX/Philip Steimel

machina eX sind Anna Fries, Clara Ehrenwerth, Lasse Marburg, Mathias Prinz, Philip Steimel, Robin Hädicke und Yves Regenass. Sie forschen seit 2010 an der Schnittstelle von Theater und Computerspiel. Das Medientheaterkollektiv ist aus den kulturwissenschaftlichen Studiengängen der Universität Hildesheim hervorgegangen und produziert seither partizipatives Game-Theater. machina eX kombinieren moderne Technologien mit Mitteln des klassischen Illusionstheaters und schaffen so immersive spielbare Theaterstücke, die zugleich begehbare Computerspiele sind.

machina eX wurde besprochen von der Washington Post, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, taz., Der Freitag, Neues Deutschland, Tagesspiegel, Deutschlandradio Kultur, Theater der Zeit, ARD, ZDF, Sat1, 3sat, arte, BR, WDR, rocketbeans TV, WASD, GEE, Rock Paper Shotgun, Kotaku und vielen mehr.

Auszeichnungen

Die Produktion “15.000 Gray” wurde unter anderem mit dem Jury-Preis des 100° Festivals ausgezeichnet, zum Festival Impulse eingeladen, für das Best Off Festival der Stiftung Niedersachsen nominiert und mit Unterstützung des Goethe-Instituts in Washington präsentiert. 2012 erhielten machina eX  gemeinsam mit dem FFT Düsseldorf die zweijährige Doppelpass-Förderung der Kulturstiftung des Bundes und realisierten damit das Projekt „Game ON Stage“. Ihr aktuelles Game „Lessons of Leaking“ wurde unter anderem zum Internationalen Sommerfestival in Hamburg, zum Sirenos Festival in Vilnius und zum Transform Festival in Leeds eingeladen. machina eX haben zahlreiche innovative Theatergames in Deutschland und im europäischen Ausland realisiert, unter anderem für den Steirischen Herbst und das Goethe-Institut Budapest. Seit 2015 erhalten sie die Basisförderung des Berliner Senats. Die aktuelle Produktion “Bastion 2492” feiert am 22. Juni Premiere auf dem Festival Belluard Bollwerk International.

Pressestimmen zu machina eX

„(…) Dass die Hildesheimer Theater-meets-Computerspiel-Pioniere von machina eX für ihren neusten Abend „Toxik“ Martin Ganteföhr als Konzeptentwickler und Texter gewinnen konnten, ist schon so etwas wie ein Coup. (…) Dräuende Sounds und ein auf Retro getrimmtes hypertrophes Bühnenbild (von Regisseurin Anna Fries entworfen) geben einen veritablen „Twin Peaks“-Appeal. (…) „Toxik“ radikalisiert jetzt das mechanische Prinzip und bietet so etwas wie die Apotheose des Panzerknackens.“ Christian Rakow, nachtkritik, 07.10.2015

„(…) Die Perfektion dieser Situationen, die machina eX ihrem Publikum bietet, ist neben dem enormen Spaßfaktor die große Qualität dieses jungen Performancekollektivs. Denn es gelingt ihm ganz nebenbei, dass sich der Zuschauer weder ausgestellt oder genötigt fühlt zu partizipieren, sondern sich ohne weitere Bedenken auf die Spielsituation einlässt. Vielleicht ist das das Resultat des intimen Rahmens (…) – Oder aber auch schlicht großes Illusionstheater…“
aus dem Impulse-Festival-Programmtext der Kuratorin Tamina Theiß

„machina eX gelingt es, den Zuschauer in einen schwerelosen Zustand der Abstandslosigkeit zu verzaubern. Illusion und Wirklichkeit verführen gleichermaßen. Staunend eröffnet sich eine (…) Parallelwelt, die es gemeinsam in einer Schicksalsgemeinschaft zu durchqueren gilt. Es ist, als würde man in einem David Lynch-Film oder Computerspiel ausgesetzt werden, aus dem man sich nur durch das Beantworten raffinierter Fragen und mit einem breiten Dauergrinsen wieder befreien kann. (…) Das nächste Level wird hier zur Leerstelle der eigenen Fantasie einer Geschichte, die vor mir begann, die mit mir eskaliert, und nach mir, in mir, weiter lebt. (…) machina eX gelingt (…) etwas sehr besonderes: Sie erzählen eine Geschichte, und in der Art wie sie es tun, erschaffen sie im Theater etwas »Neues«.“
Marc Prätsch, Jury des Best OFF Freier Theater Niedersachsen

„Aufwendig präpariert [machina eX] ganze Gebäudetrakte mit Requisiten, Lautsprechern, Sensoren und Computertechnik, um ein reales Adventure-Game zum Durchlaufen zu erschaffen. […] Flexibilität und die Offenheit verleihen den „Machina eX“ Inszenierungen ihren Reiz. Sie gehören fraglos zu den am konsequentesten konzipierten Verbindungen zwischen Game und Theater.“
GEE und Spiegel Online über Gaming und Theater und machina eX: Daniel Kringiel

„Wenn man das bürgerliche Theater seit Lessing als ein Selbstvergewisserungs- und auch Selbstaktivierungsinstrument einer Gesellschaftsschicht begreift, dann stellt das Spielformat von »machina eX« eine durchaus sinnvolle Anpassung dieses Instruments an die gegenwärtigen Zustände dar.“
Tom Mustroph, Neues Deutschland, 02.03.2011

„machina ex (…) ist ein echtes Highlight: Gamer werden sich über die vielen kleinen Anspielungen freuen, und die, die niemals ein Point and Click Adventure gespielt haben, freuen sich über die detailverliebten Kulissen und darüber endlich einmal selbst etwas tun zu dürfen.“
Zündfunk, Bayrischer Rundfunk, Christian Schiffer

„Das ist die Zukunft des Theaters! Gameplay und Theater: Das beste aus beiden Welten vereint.“
on3, Spielwiese, Bayrischer Rundfunk