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Maurice

The Game

Maurice

Theatrales Game


„Die zweite Welt beginnt am Ende eines dunklen Flurs. […] Inmitten des Herzens der Maschine öffnen sich Fenster im direkten und übertragenen Sinne. […] Was im Horrorgenre ein beliebtes Moment der existentiellen Fremdbestimmung ist, wird hier zu einem Trip durch die Realitätsebenen. […] Die Zuschauer formieren ein großes Wesen, das in einem Pingpong-Verfahren das Geschehen vorantreibt und sich dem Spiel mit seinen Aufgabenstellungen ausgeliefert sieht. […] In einer Imitationsschleife von Realität wird das Publikum immer wieder auf sich, seine Gruppendynamik und seine Wahrnehmung zurückgeworfen. […] Anna Fries, Laura Naumann und Yves Regenass als kriegsspielender Hausmeister changieren zwischen comichaftem Slapstick und Momenten, in denen zwischen den Ritzen und Winkeln eine David-Lynch-artige Beklemmung hochsteigt. Das Ergebnis ist ein Märchen, so weit weg von der Wirklichkeit und doch so nah dran.“
Stephanie Drees, HiAZ, 2. Juli 2010

Wir tauchten ein in die Abenteuer von Anika und ihrem Kuschelhasen Maurice, halfen ihnen gegen geisterhafte Ordensschwestern und Feuersbrunst und ließen sie den Hausmeister finden, der ein Held wurde und dabei einen großen Fehler beging.

Ein Haus voller Erinnerungen. Eine wirre junge Dame, die in ein Krankenhaus eingeliefert wird. Ein Kinderheim, das einstmals eine Kaserne war, mit Panzern, Feldhaubitzen, Flugabwehrgeschützen, einem wirren Hausmeister und einem kranken Mädchen, dass gern Krieg spielt. Sirenen und ein Haufen unsortierter Erinnerungen. Bekommen die Spieler_innen, die Poltergeister, das Geschehene rekonstruiert? Schaffen sie es, Anika zu helfen sich zu erinnern? Und: Können sie den Hausmeister davor bewahren einen großen Fehler zu machen?

Maurice ist das erste abendfüllende theatrale Game von machina eX. Es wurde im Sommer 2010 in drei Räumen und einem Flur in einer verlassenen Bundeswehrkaserne in Hildesheim entwickelt und uraufgeführt. Die Spielzeit variiert zwischen 75 und 90 Minuten. (Legenden besagen, es soll eine Gruppe gegeben haben, die das Game in unter 60 Minuten beendet hat…)

Maurice ist als Dauerinstallation konzipiert und benötigt ca. 1 ½ Wochen Aufbauzeit. Insgeheim hofft machina eX dieses Stück einmal wiederaufnehmen zu können.

Ein theatrales Game für 10 bis 12 Spieler — Dauer ca. 85 Minuten.

 

The Scenery

Fotos © by Nicolas Rösener und Florian Baumgarten

In Motion

Credits

Idee, Konzept und Durchführung
Laura Alisa Schäffer
Jan Philip Steimel

Performance und Dramaturgie
Anna Sina Fries
Laura Naumann
Yves Regenass

Produktionsleitung und Dokumentation
Nele Katharina Lenz

Technische Leitung
Robin Krause

Technisches Rätseldesign, Hacking & Elektrotechnik
Lasse Marburg

Soundtrack & Sounddesign
Mathias Prinz

Ausstatter
Lucas Humann

Sprecher_innen
Norman Grotegut
Antonia Tittel

produktionsbaby
Giacumina Oelhafen

testing
Kaja Jakstat
Sami Bill
Anton Krause
Mathias Mertens
Tom Felbeck
Thomas Stöckl
Rik Oppermann
Florian Baumgarten
Sara Dusanic
Luka Raulf
Gwen van der Linde
Katharina Eckholdt
Juliane Hahn
Sarah Brüning
Niklas Mihr
Julian Brink
Carolin Gerlach
Martin Pleiß
Martin Schnippa
Maike Tödter
Martin Zepter

Gefördert & gesponsort von
StuPa Hildesheim
Studentenwerk Braunschweig
MLP Oliver Heilemann
St. Bernward Krankenhaus Hildesheim insbes. Frau Müller & Herr Aselmeier & die Radiologie

machina eX macht Computerspieltheater – theatrale Point 'n' Click Adventures in lebensechter Grafik.